Sie heissen „Sergej pink“, „Loop Square“, „Purple Square“, „Sheepworld“. Es gibt sie als Halbmond, rechteckig, quadratisch, rund in Form eines Kanaldeckels von London, New York, Paris. Sie sind aus Kunststoff, Gummi, Kokosfasern oder aus elegantem Edelstahl in der Preisklasse zwischen Fr. 10.- und Fr. 600.-. Es sind die Nachfolger des simplen Türvorlegers aus Sisal und heissen Design-Fussmatten. Katzenliebhaber wählen oft ein Kunstwerk von Rosina Wachtmeister wie z.B. „Momenti“ (eine vierköpfige Katzenfamilie aneinander geschmiegt unter einer brasilianischen Sonne).
Die Designerstücke sind die dem home & castle vorgelagerten Botschafter, keine Fussabstreifer.
Dass man auf einem Bodendeckeli so einiges über sich mitteilen kann/will, zeigen die folgenden Beispiele:

Hier wohnt ein Teufelskerl
Angel’s Home (auch in Deutsch)
Hier wohnt ein Engelchen
Home sweet Home
VIP Lounge
Members only
Glücksmatte
Einbruch zwecklos
Don Corleones property
Only metrosexual
Hi (mit Haiflosse)
Ich geb dich nie mehr her! Ich lieb dich nämlich viel zu sehr!

Sich ein bisschen vorbeugen und dann tsch-sch, tsch-sch, tsch-sch, tsch-sch die nassen Schuhe abtreten wirkt heute völlig altmodisch, total uncool, geits no?

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Meine fromme Bowil-Grosstante geizte mit allem, ausser mit ihren Sprüchen aus Bibel und übrigem Volksmund. Verpatzte man in der Schule eine Probe, meinte das Weibchen: Hoffart kommt vor dem Fall. Löschte man abends die Lampe nicht beizeiten, brummelte sie: Der Faule wird am Abend fleissig.
Später hatte ich eine Lehrerin, bernische Frauenrechtlerin der ersten Stunde, die uns aufschreiben liess: Wer sich viel vornimmt, der wird viel leisten.
Mehr Weisheit, um ein Leben zu meistern, braucht es wirklich nicht.
So kommt z.B. (spätabends, ungünstig fürs Sticheln mit schwarzem und grauen Faden) endlich der Knopf an die graue Bluse und die defekte Naht am schwarzen Lederhandschuh wird zugenäht.
Im verschneiten Garten liegen fürs Märzenbauern zwei Haufen Mist aus dem quartiereigenen Tierpark. Mist, multikulti wie alles hier in Berns Westen, von Lama, Esel, Pony, Ziege und Huhn – geruchsintensiv und gratis. Ohne die Hilfe des Hauswarts wäre aus dem Transfer durch die Baustellen von Tram BernWest nichts geworden.
Fleiss, Vornehmen und Leisten geht, aber die Hoffart ist schwieriger zu handhaben. Aus Angst vor einem Fall ist es nicht ratsam, sie total aufzugeben. Wenn meine Bowil-Tante die nicht säenden, nicht erntenden aber trotzdem vom Himmelvater ernährten Vögelchen erwähnte, sah ich immer auch einen Hoffnungsschimmer für die Faulen und Gefallenen.

Der Chinese „invisible man“: Liu Bolin

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Am Familientisch sprechen wir über den Sirenen-Alarm von heute. Hauswarts machen jeweils eine Mitteilung am Info-Brett. Das ist wichtig in einem Haus, in welchem zahlreiche Kriegstraumatisierte wohnen.
Solange wir uns erinnern können, findet dieser schaurige Test jährlich am ersten Februar-Mittwoch um 13:30 bis 15:00 statt. Wir fragen uns: Widerspricht eine solche Regelmässigkeit nicht jeder Sicherheit? Wäre das nicht die beste Zeit, in die Schweiz einzufallen? Der Alarm würde als Übung abgetan.
Wie können wir uns darauf verlassen, dass die 7’000 Sirenen auch an anderen Wochentagen heulten? Haben sie sich etwa aus lauter Gewohnheit auf den Mittwoch eingeschworen?
Ein TV-Spot macht auf diese gesamtschweizerische Übung aufmerksam. Bei dieser Gelegenheit wird die Bevölkerung angewiesen, bei (realem) Wasseralarm die gefährdeten Gebiete zu verlassen.
Wer weiss schon das An- und Abschwellen der Sirene richtig zu deuten? Dafür reicht ein jährlicher Test nicht. Fragen über Fragen …

Baumwolle

Heute den ganzen Tag ein hebbelsches Schneien vor den Fenstern. Rechnungen bezahlt, Jacken gewaschen, Sommerferien endlich gebucht, liegen gebliebene Zeitungen gelesen, eine Mütze für Kleinesmädchen gestrickt und endlich wieder einmal Blogk aufgemacht.
Dabei über den Sauseschritt sinniert, in welchem die Zeit eilt.

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An der Haltestelle warten Drittklässler (und Drittklässlerinnen) mit ihrer Lehrerin auf den Bus. Es geht auf die Eisbahn mit Schlittschuhen und Picknick.
Lehrerin in Hochdeutsch: „Ich erwarte von euch allen, dass ihr die Busfahrerinnen und Busfahrer nicht stört. Auch nicht die Busgäste und Busgästinnen. Und niemand soll meinen, er könne den Lärmpegel hinauf schleudern.
So, Giele chömet, alle hinten einsteigen! Hassan, ohne Schnee!“
Hassan: „Ich habe meine Limousine vergessen.“
Lehrerin: „Die Limousine??“
Ich weiss natürlich, dass Hassan gerne Bus fährt und sich ärgert, dass er die Limonade vergessen hat. In unserer Familie gibt es seit einiger Zeit die Lippentomate und die Hungerhöschen.

Bibliothek im Aufbau
Foto: La pharmacienne sans frontières

Das ist die Buchhandlung der südsudanesischen Hauptstadt Dschuba. Geschlossen ist sie nur sonntags. Sie bietet „school supplies“ und „office equipment“ an. Aber meist gibt es nur die Zeitungen und Zeitschriften, welche von den Mitarbeitern der Hilfsorganisationen nicht mehr gebraucht werden. Die besseren Strassen der Stadt sind mit Petflaschen belegt, eine sinnvolle Wiederverwertung und nützlich gegen Staub und Schlamm.
Bis vor einigen Wochen wusste ich nicht, dass es Dschuba (Juba) überhaupt gibt. Dann begegnete ich einer Apothekerin, welche ein Hilfsprojekt der Apotheker ohne Grenzen begleitet: der Hauch eines Tröpfchens auf einen heissen Stein, aber für zahlreiche Menschen zwischen Krankheit und Krieg, den es auf dem Papier seit 2005 nicht mehr gibt, ein Hoffnungsschimmer.
10 Hebammen auf 8 Mio Menschen und 1 Lehrer auf 1000 Kinder – so etwas können wir uns nicht vorstellen.
Aber jemand hat einen Bookshop eröffnet und die Tür mit leuchtendem Blau bemalt. Ein Hoffnungsschimmer?
Über Dschuba wird im TV längst nicht mehr berichtet, denn immer neue Länder, Menschen und deren Geschichte müssen uns anhand von noch grösseren Katastrophen erklärt werden.

In meiner Gasse wurde die Weihnachtsbeleuchtung noch nicht abmontiert. Vor einigen Jahren hatten sie sogar vergessen, die Grotzli aus den Fahnenhalterungen zu entfernen. Ende April erkundigte ich mich dann bei der Stadtverwaltung, ob für den GP im Mai die Tannenbäume an Stelle der sonst üblichen Zunftflaggen stehen gelassen würden. Sie kamen dann blitzartig mit ihrer Leiter und holten das Brennholz von den Sandsteinfassaden.
Abmontiert wird heute die Stempeluhr in unserem Büro. Das gusseiserne Monstrum hinterlässt eine imposante Schmutzspur an der hellen Wand. Ich habe beim Vizedirektor einen Neuanstrich des 4 Quadratmeter grossen Wändchens beantragt. Da der Kanton wieder einmal am Sparen ist, wird aus dem Anstrich nichts. Ich dürfe aber ein Kunstposter aussuchen, um „den unschönen Abdruck“ damit zuzudecken. Die Männer vom Hausdienst plädieren eher für ein Umhängen des Garderobespiegels auf „die Stelle“. Dass damit der Lichtschalter verdeckt würde, ist kein Problem, denn schliesslich müssen wir im Kleinen anfangen zu sparen.
(Die neue Zeiterfassung geht über eine augeklügelte Excel-Tabelle)

„Ha u zünte“ isch eigentlich unmodern. Mi dienet zue, het e Sach fescht, dass si nid abe gheit. Drzue züntet me, dass dr Anger öppis gseht u beidi Häng frei het, z’Wärk z’ga.
Sicher gieng es ou ohne eine, wo het u züntet, aber äbe vil weniger guet. I teilne Fäll gäbs sogar e Katastrofe.

Um 1910
(Unterschrieben von Luise Marti)

Mög auf allen Lebenswegen
Dir ein gütiges Geschick
Reichlich spenden seinen Segen
Innern Frieden
Stilles Glück

Neujahrskarten (Originalgrösse, um 1910) aus dem Nachlass von Albert

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Nach dem Familienfest liegt die Lupe auf der Waschpulverbox, die Linkshänderschere bei den Fingerringen, eine Elvis-CD auf der Schachtel mit den Fotoklebern. Die Lego-Räder sind in Winterstiefeln versteckt und der Schuhlöffel hängt an der Tür zur Bibliothek. Die Dose mit der Schnur steht bei den Pfannen, ebenfalls diejenige mit den Bleistiften und Kugelschreibern, der Balsam-Stift gegen rissige Haut neben dem Etymologischen Wörterbuch, die Flasche mit der Bügelhilfe vor „Frauen bauen Staat“ und der Wäschekorb unter der Küchenbank. Nur der Flaschenöffner, sonst immer mühsam gesucht, befindet sich in seiner Schachtel im Besteckfach, was auch schon beinahe „verloren“ bedeutet.

„Also es ist schon eine wunderliche Welt,
in ders von Eseln abhängt,
ob der Heiland am Leben bleibt“,

sagt die Eselin Hephzibah in:
Die Flucht nach Ägypten von Thornton Wilder

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Einheimisch

Nach überfüllten Geschäften und Gassen findet man hier im Forsthaus Bern ein angenehm ruhiges Plätzchen und erst noch den richtigen und ohne chemische Mittel behandelten Weihnachtsbaum.

Tannenbaum

Freundliche Beratung durch die Forstarbeiter und Anpassen des Stammes an den persönlichen Christbaumständer inklusive. Merci vielmal!

Eben habe ich den fragilen Nüsslisalt ans Ende meiner Einkäufe, Schweres vorne – Leichtes hinten, auf das Rollband gelegt, als „Die Kasse“ aussteigt. Sie mag keine Strichcodes mehr lesen und keine Beträge von Bankomatkarten mehr abbuchen. „Sie ist überfordert“, erklärt mir die Kassierin. Im Nu ist eine Fachfrau da, sichert die Daten und leitet einen Neustart ein, der „leider ein bisschen dauern wird“.
Wie schaffe ich es bloss, immer an Kassen anzustehen, bei denen dann irgenwelche Papierrollen ersetzt, Kleingeld oder Noten nachgefüllt werden müssen? Manchmal fehlt an Früchten oder Gemüse ein Preis, dann eilt die Kassierin damit zur Waage. Oder es wird eine Zwischenabrechnung gemacht, damit nicht zuviel Geld in den Kassen liegt.
Heute warte ich geduldig. „Ich kann nichts dafür“, sagt die Frau an der Kasse. Klar, denn inzwischen wissen wir, dass Frauen nicht an allem Schuld sind. Nun klingelt das Telefon. Die Supporterin fragt nach dem Stand der Dinge. Endlich hat sich „Die Kasse“ wieder erholt und bipbipbipbip geht’s weiter.
„Adieumerci, schöne Festtage!“ „Danke gleichfalls, uf Widerluege.“
Beim „Kundendienst“ reicht mir die Supporterin durch die Reihe der Kunden hindurch eine Tafel Schokolade und drei gelbe Rosen, sozusagen ein Sofortgewinn für meine Geduld.
Das finde ich erfreulich, denn meist habe ich keine Ahnung, wie sich meine sprichwörtliche Engelsgeduld letzten Endes auszahlt.

Sein Vorgänger hat den neuen Hauswart als „Papiirlischwyzer“ beschimpft, ihn wegen seiner Herkunft beleidigt, ihm Zettel mit „deutsche Sprach, schwere Sprach“ zukommen lassen, das Treppenhaus extra verschmutzt, absichtlich Abfall verteilt, die Bewohnerinnen und Bewohner aufgehetzt, eine Petition zu seiner Entlassung vom Zaun gerissen, eine Umfrage durch die Verwaltung erpresst. Nur weil unsere Familien daran gewöhnt sind, unwillkommen zu sein, weil Flucht, Verdingung und Verstossenwerden seit Generationen zur Geschichte gehören, hatten meine Schwester, ihr Mann und die Kinder das nötige Rüstzeug um durchzuhalten und diesen Kampf innerhalb von drei Jahren für sich zu entscheiden. Jetzt gibt es meines Wissens keinen einzigen Blockbewohner mehr, der sich den alten Hauswart zurück wünscht.

Nun ist er sowieso tot, der Ehemalige. Der aktuelle Hauswart, 2nd2nd, male, war erstaunlicherweise an die Beerdingung eingeladen. In seinem schönsten Anzug ist er hingegangen. Und hat dabei einen weihnachtlich-christlich-versöhnlichen Eindruck hinterlassen, was von der Verwandtschaft und besonders von der Witwe aufs Herzlichste verdankt worden ist. Letztere entblödete sich vorher nie, lauthals Rassenmerkmale an Albanern auszumachen, das gehörte in ihr Standartrepetoire „die-sollen-doch-heim-die-passen-mit-ihren-Grinden-doch-nicht-hierhin“. Aber wie es so geht im Leben besonders dummer Menschen: Hass und Selbsthass, Ab- und Zuneigung liegen nahe beieinander. Die Ex-Hauswartin ist heute sichtlich erleichtert, den Ex-Hauswart los zu sein und ihrer Affäre mit einem albanischen Familienvater viel ungestörter nachgehen zu können.

Heute hätte ich das alte Brot in die Sammelstelle (für die Tiere des quartiereigenen Tierparks) bringen sollen. Ich liess auf dem Weg dahin den ehrbaren, vor Gezeiten genähten Sack aus der familiären Erbmasse urgrossmütterlicherseits kurz unbeobachtet stehen.

Als ich einen Moment später zurückkam, hatten sich drei Leute, eine ältere Frau und zwei sehr alte Männer, darum versammelt. Ich blieb in einiger Entfernung stehen und hörte, wie die beiden Männer rätselten, wer wohl diesen Sack hier stehen liesse und was sich darin befinde. „Das ist sicher eine Bombe!“ meinte die Frau todernst. Aber die Neugier der betagten Herren siegte über die Furcht vor dem hinterlistigen, feindlich gesinnten Nachbarn. Wie zwei kleine Schuljungen, die gerade einen Streich aushecken, schauten sie sich nach allen Seiten um. „Ich gehe dann mal“ meinte die Frau ängstlich, immer noch vermutend, in dem Sack befinde sich garantiert eine Bombe. Ich kam nicht auf die Idee, die beiden alten Leute aufzuklären, dass das meine Tasche sei. Da sie eine unglaubliche Euphorie an den Tag bzw. Sack legten, schien es mir, das sei mindestens die Attraktion des Tages für sie, wenn nicht gar der Woche. Da wollte ich ihnen diese Freude natürlich nicht nehmen. Endlich fasste sich der eine ein Herz und öffnete die Brottasche. „Das si ja Chrümi!“ rief er laut, „di ganzi Täsche vou Chrümi! “

„Aber wer lässt denn eine Tasche voll mit altem Brot hier einfach so liegen?!“ empörte sich der Andere. Ich, immer noch hinter den beiden stehend, fühlte mich irgendwie ertappt und ging mit schnellen Schritten an ihnen vorbei und raus aus dem Ladenzentrum. Ich sah sie durch die Schiebetüre noch lange über die uralte Tasche mit dem steinalten Brot reden, diskutieren und darüber philosopieren, woher es wohl stamme und was jetzt damit zu tun sei. Ich liess sie mit dem Behältnis alleine und ging nach Hause, wo ich erst erfuhr, dass dieser Sack wohl durch tausende Hände gegangen, aus einem Küchenschurz genäht war und Generationen überdauert hatte. Er ist bei diesen beiden Alten in besten Händen.

Der Gärtner hatte einen Adventskranz gross wie ein Wagenrad gebunden und ihn zusammen mit einem der älteren Buben im „Spyssaal“ an die Decke gehängt. Beim Nachtessen an den Adventsonntagen durfte einer der kleinen Zöglinge dann die Kerzen anzünden. Dazu wurde der Auserwählte vom Heimleiter, von allen „Vater“ genannt, zum Kranz empor gehoben.

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Von meinem Schreibtisch im 16. Stock sehe ich auf die unterschiedlichsten Kirchtürme.
Zwei Minuten vor der vollen Stunde spielt der sterngekrönte Glockenturm im Quartier seine Melodie. Jetzt, in der Adventszeit sind es alte Weihnachtslieder: „Kommet ihr Hirten“, „Lasst uns froh uns froh und munter sein“. Letzte Woche gab’s auch ein paar Takte Schneewalzer. Dann, zur vollen Stunde, läuten links von meinem Block die Glocken der reformierten und rechts die der katholischen Kirche. Auch das Glockengeläute der Friedenskirche auf dem Vejelihubel und dasjenige der Kirche im benachbarten Quartier sind zu hören. Unverwechselbar und in weiterer Ferne, das tiefe und volle Läuten der Münsterglocken.
Aussergewöhnlich ist heute das Glockenläuten um 15:00 Uhr. Einige Berner Kirchen, darunter auch die zu meiner Linken, halten sich nicht an die Empfehlungen des allmächtigen Synoldalrats und beteiligen sich im Zusammenhang mit der Uno-Klimakonferenz am „Weckruf zur Erhaltung der Welt„.
Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn findet das Läuten der Glocken zwar eines der ältesten und stärksten Kommunikationsmittel, es sollte gerade deshalb mit grösster Zurückhaltung eingesetzt werden, um seine Kraft und Bedeutung nicht zu verlieren. Ja zum Läuten bei Katastrophen wie Krieg, Brand und Überschwemmung, aber nicht bei einer Klimakonferenz. Schliesslich werde für ökumenische und Friedens-Konferenzen auch nicht geläutet. Voilà!
Letzte Woche fragte mich ein Arbeitkollege, welcher mit einer Pfarrerin verheitratet ist, was meiner Meinugung nach die Kirche in der heutigen Welt noch tun könne. Ich sage: sich nicht ständig zurückhalten, läuten lassen!

Anspruchsvoller Feinschmecker
Aus der Werbung:
Einzigartige Auswahl – wahrlich köstliche Leckerbissen – entzücken anspruchsvolle Feinschmecker – traditionelle Rezepte – elegante Varietäten – jeder Bissen ein wahrhaftes Geschmackserlebnis – Genuss, dem katz man nicht widerstehen kann.

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Aus dem Tagungsbericht der Diözesan-Baumeister und Baureferenten
vom 24. – 27.05.1972 in Mainz:

„In vielen Kirchen kommt es zu Schwitzwasserbildung, besonders bei starkem Kirchenbesuch.
Diese Feuchtigkeit zerstört Anstrich, Putz und Wandgemälde und führt zu Schimmelbildung. Ausserdem quillt und verzieht sich das Holzwerk an Einrichtungsgegenständen und Orgel … “

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