Feste feiern


Vom Dach über dem 20. Stock schauen BewohnerInnen und Gäste hinein ins Feuerwerk und stossen an aufs neue Jahr.

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Im Dutzend nicht billiger, aber noch bunter

Diese Weihnachten keine Nüsse für Brödel, Sissi auf der Gondel verpasst, nur ein Rest von Love Actually, aber die ganze Lord-Fauntleroy-Maren-Kroyman, 110X Bücher, selbst *Knutseliertes und gegen 20 Paar Socken – nicht miteinander abgesprochen – unter dem Baum mit Lametta. Wir alle können uns gleich noch im alten Jahr warm anziehen.

Ohne vorheriges Üben zusammen gesungen, sogar im Kanon.

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Es fiel mir nicht leicht, ein passenden Foto zu deinem Geburtstag zu finden, liebe jüngere Tochter. Hier ist es:

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Etwas mehr als „Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!“ soll es werden. Natürlich, solche auch. Blatt für Blatt frage ich die Dichter*innen um Rat, esse dazu ein paar Kichererbsen mit Knäckebrot – Testmenue für angekündigte Notzeiten. Dann endlich, auf der 659. Seite eines Buches werde ich fündig. Nein, hier war ich schon 2019! Ich blättere zurück bis auf Seite 297 zu Verse in Dur und Moll:

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Als im September 2015 die Plastikbahnen fielen, die Gerüste abmontiert wurden und die neu isolierten Fassaden zum Vorschein kamen, beschlossen die Besitzer der Liegenschaft, ein Festessen für die Bauarbeiter*innen und die Bewohner*innen zu organisieren. Ganz alleine kamen sie zwar nicht auf diese Idee. Der Hausmeister erwähnte am richtigen Ohr die neun Monate Grossbaustelle im und um den Block und man könnte doch … So gab es im November ein Festzelt mit Essen für jede Religion jeden Geschmack. Die Nachbarn in den anderen Quartieren konnten das nicht glauben: Hauseigentümer, die am Ende der Bauzeit für alle Beteiligten ein Essen spendierten?

Im vergangenen Februar, also 7 Jahre später, begann wieder eine monatelange Bauphase: die Lifte wurden saniert und der 20-stöckige Block musste erdbebensicher gemacht werden. Man nennt das Erdbebenertüchtigung. Wieder wurde die Geduld der Mieter*innen aufs Äusserste strapaziert, obwohl die vom Lärm am meisten Betroffenen vorübergehend eine möblierte Wohnung abseits der direkten Bauarbeiten beziehen konnten. Auch erhielten wir einen detaillierten Plan mit den Zeiten für Kernbohrungen und den Unterbrüchen des Liftbetriebes. Gleich am Anfang der Sanierung wurden Formulare verteilt, damit die Mietzinsreduktionen überwiesen werden konnten. Zu sagen ist, dass diese recht bescheiden ausfielen. Trotzdem „besänftigten“ sie die Bewohner*innen, und niemand musste sich einen erkämpfen. Wieder verbrachte ich viel Zeit im Garten und im Schwimmbad, so dass die oberchicen Wireless Over-Ear Bluetooth Headphones, die mir mein Schwiegersohn (2nd, male) gegen den Bohrlärm schenkte, noch wie neu aussehen.

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… sind wir wieder im Wasser! (22°C) Zusammen mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern über die Quartiergrenzen hinweg feiern wir heute die Eröffnung unseres Weihers. Bademeister*innen strahlen, Kinder stürzen sich übermütig nach einem Rutsch auf der neuen Bahn ins Wasser, Eltern blasen sich die Lunge aus dem Leib an Bötchen und Bällen, Badetücher werden im neuen, üppigen Rasen ausgebreitet, das Glacewägelchen von Gelateria di Berna fährt auf, die Synchronschwimmerinnen tänzeln durchs Wasser, das Orchester spielt, der Stapi, sommerlich leicht gekleidet, spricht ein paar Worte, sagt, dass dieser Teich viel älter als die Stadt Bern, und viel grösser gewesen sei, und nun wünsche er allen eine frohe Saison. Die Direktorin für Bildung, Soziales und Sport (BSS) freut sich auch sehr, mischt sich unters Volk, eigentlich alles alte Bekannte. Für einmal ist die Gemeinderätin das „Fränzi“, wird verschont von Kritik und jeglicher Motzerei über die Stadtpolitik, bekommt lauter Komplimente von den Stimmbürger*innen. Heute ist ein Feudentag mit Gratisglace, Gratistrinkflasche und Gratisbadetuch, bestickt mit

Bern bewegt! Vielfältig. Nachhaltig. Aktiv.

Silvester- und Neujahrstag möchte ich am liebsten verschlafen. Nichts ist mir feiertagsmässig mehr zuwider, als die Jahresenden mit Hütchen und Clownnasen aus Tischbomben, ohrenbetäubendem Geballere, qualmendem Feuerwerk, unterlegt mit katholischem und protestantischem Glockengeläute.

Kleines Mädchen hat mein Hütchen übernommen.
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So gegen 21 Uhr sind wir fertig mit Schmücken. „Die Tanne sieht auch von unten schön aus,“ stellt meine Tochter kniend fest und giesst Wasser in den Baumhalter. Schon gestern beim „Entfalten“ eilte eine kleine Spinne aus dem Geäst. Wir trugen sie auf den kalten Balkon. Wieder beinelt ein weiteres Tierchen eilig unters Sofa. Ist es etwa die Ausgesetzte, die den Weg in die Wärme wiederfand? Ich bin dafür, dass sie bleibt, was meiner Helferin gar nicht gefällt. Ich erzähle von der Legende mit der Kreuzspinne, die ich als Kind in der Schule gehört habe. Wie Maria mit dem Kind sich in der Höhle verbarg, die Spinne ein Netz über den Eingang spannte und die Häscher vorüber ritten. Unsere Spinnenverfolgung wird aufgegeben. „Im Kosovo gibt es ein Sprichwort, das besagt, dass eine Spinne im Haus ein glückliches Haus ist“ erinnert sich meine Tochter. Natürlich kann ich es nicht unterlassen, mein nicht gerade spinnenliebendes Kind auf „Leben am seidenen Faden“ hinzuweisen, einem Film aus dem Jahr 1975. RIP, Horst Stern, im Hui krabbelten die Jahre vorbei.

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Herzliche Glückwünsche, liebe Tochter!

Das heutige Adventsfenster ist dir und dem ausklingenden Jubiläumsjahr des Frauenstimm- und Wahlrechts gewidmet. Im vergangenen August schickte mir unsere gemeinsame Freundin Cossette ihren hörenswerten Podcast. Hier ein Stück Schweizer Geschichte:

Podcast mit Cossette Espinoza u.a.

Bei der „Verpackung“ hat mich die WordPress-Fachfrau Eliane G. unterstützt, danke!

An meinem Geburtstag liess sich freilich das Gewicht dieser Zeit nicht ganz abschütteln; aber ich bin damit ganz zufrieden; denn es trägt sich am leichtesten, wenn man es beständig fühlt.

Friedrich Schleiermacher (1768 – 1834), deutscher evangelischer Theologe, Philosoph und Pädagoge

Schleiermacher, F., Briefe. An L. G. Blanc am 17. Januar 1820

Alles Liebe und Gute zum Geburtstag und möge das Gewicht der Zeit sich nicht zu schwer auf deine „bringen“ Schultern legen.

Foto: Selfie für den „Familientisch“, 28.11.21)

Noch ein bisschen gross, aber gut ausbalanciert (gemalt von Kleinesmädchen, 2nd3rd, female)

Heute bin ich gegen 6 Uhr aufgestanden, habe das Gemüse und die Kräuter auf dem Balkon gegossen und das Mittagessen zum Mitnehmen für die beiden Schulkinder vorbereitet. Dabei überlegte ich mir, was sich für uns Frauen seit dem letzten Frauenstreik 2019 verbessert hat. Über die mehr als 100 Milliarden Franken, welche Frauen pro Jahr weniger verdienen, wollte ich nicht schreiben, auch nichts von diesem lächerlichen Drittel Rente, welcher den Frauen vorenthalten wird. Ich suchte nach etwas Positivem. Ah, hier: Die Zahl der weiblichen CEOs ist von 3 auf 5 gestiegen.
(Diese Führungsfrauen meistern mit Bravour u.a. auch die unzähligen, heiligen Papi-Tage. Sie verschieben wichtige Temine, bei welchen die Papis anwesend sein sollten und suchen an Nach-Papi-Tagen Stellvertreter*innen, damit sich die Papis erholen können. Meine Töchter kommen wegen Papi-Tagen oft sehr spät von der Arbeit nach Hause.)
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Obwohl streng protestantisch erzogen, denke ich an Ostern nicht zuerst an die Auferstehung Jesu, obwohl mir in der Sonntagsschule dieser schwere, auf die Seite gerollte Surchabisbockistein stets drastisch beschrieben wurde. Ich erinnere mich an den Komiker Emil, der an einem Kreuzworträtsel knorzt und beim kirchlichen Feiertag „Ogtern“ einsetzt. (Leider finde ich das Video nicht mehr.)
Eier gefärbt haben wir nur in der engsten Familie. Wir alle waren so müde. Schon nach kurzer Zeit liessen Färberinnen und Färber von den Eiern ab und suchten sich ein Schlafplätzchen. So kam es, dass nur noch meine Freundin Marwa und ich die Stellung und das Traditionsfädchen hielten.
Immerhin reichte es auch dieses Jahr, einigen kleinen und grossen Nachbar*innen ein Näschtli zu schenken.
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tref

Wir haben Abstandhaltezeit und auch Geburtstagsfeste müssen verschoben werden – hoffentlich nicht bis zum nächsten.
Mein lieber, erster Enkelsohn (3rd, male), ich wünsche dir fürs neue Lebensjahr alles Schöne und Gute, zusammensein mit den Freunden, Reisen, Festivals, essen am Familientisch …!
Es war immer interessant, anregend und spannend mit dir von deinem ersten Lebenstag an: wie du mich beim Vorlesen korrigiertest – du warst gerade 4 Jahre alt – weil du, ohne dass ich es realisiert hatte, lesen konntest. Dann die Fussballtore, die du mir zeichnetest, damit ich ihr geniales Zustandekommen gebührend bewunderte, all die Spaziergänge in der Umgebung mit Tannzapfen gefülltem Rucksäckli. Unvergesslich bleibt u.a. auch dein Geburtstagsessen in der „Empress of China“ mit Blick auf den Coit Tower in San Francisco – 1000 Sachen könnte ich aufzählen.

Ich „nusche“, wie andere auch, in der Archivschachtel und schicke dir diesen Vers zu deinem Geburtstag. Ich habe ihn an einem Sonntag vor 22 Jahren für dich gemacht:
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Osterkreise

Diese Eier wurden zwar – unter der bestmöglichen Einhaltung von Distanz – im engsten Familienkreis gefärbt, aber, neinnein, wir essen sie nicht alle selber. Sie werden nach hüben und drüben verschenkt, d.h. in Briefkästen und vor Türen gelegt.

Von hier nach dort schickt Familie Blogk herzlich frohe Ostern- und Pessachgrüsse!

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Aus einem Geburtstagsbrief, den ich von meiner jüngeren Tochter vor 14 Jahren bekommen habe:

Erst einmal möchte ich dir 1’000 Mal zu deinem Geburtstag gratulieren. Hoffentlich ist dieser Tag eine Freude für dich gewesen, obwohl du so viel arbeiten musstest! Ich wünsche dir alles Gute, viel Glück und wenig Stress in deinem weiteren Leben.

PS 1: Auf Wunsch kann ich dir das Zimmer umstellen.
PS 2: Auf dass du auch im Winter von Sonnenblumenfeldern träumst!

Auf der Rückseite des Briefes von Text von Leo Tolstoj:

Geburtstagsbrief

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Zum Geburtstag meiner älteren Tochter herzliche Glückwünsche
mit einem Gedicht von
Mascha Kaléko:

»Take it easy!«

Tehk it ih-si, sagen sie dir.
Noch dazu auf englisch.
„Nimm’s auf die leichte Schulter!“

Doch, du hast zwei.
Nimm’s auf die leichte.

Ich folgte diesem populären
Humanitären Imperativ.
Und wurde schief.
Weil es die andre Schulter
Auch noch gibt.

Man muß sich also leider doch bequemen,
Es manchmal auf die schwerere zu nehmen.

(aus: In meinen Träumen läutet es Sturm)

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„Wie haben Sie Ihren letzten Sonnentag verbracht?“
fragte am vergangenen Montag 21Minuten. (Ja, ich lese auch die Gratiszeitung. Ein junger Mann, der in einer geschützten Werkstätte arbeitet, wirft seinen Bekannten jeden Tag ein Exemplar in den Kasten.)

Da ich hoffte, dieser 20.10. sei nicht mein letzter Tag mit Sonne gewesen, machte ich mir dazu keine Notiz. Nun hat es die ganze Woche geregnet und ein strahlender Herbsttag ist im Moment nicht in Sicht.
Nur so im Nachhinein, damit dieser evtl. Letzte hier auch verzeichnet ist:

Mit einem Brunch feierte die Blogk-Familie den 11. Geburtstag meines Enkels (2nd3rd, male) …
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Durchboxen

… nach Nägeln mit Köpfen!

Auf die Tische

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