Regelmässig im Wintermonat werde ich von Betty Bossi umworben. Nicht, dass ich eines der feinen, Zeit sparenden Rezepte ausprobieren würde. Es genügt mir, die Bilder anzuschauen, immer mit dem schönen Gefühl, ich könnte diese Köstlichkeiten mit Leichtigkeit kochen, wenn ich es nur wollte.
Gespannt blättere ich, auf der Suche nach sinnvollen Geschenken, jeden November im Katalog mit den „Weltneuheiten an Küchenhilfen“ – und werde auch in diesem Jahr nicht enttäuscht.
Endlich gibt es den Spätzli-Chef mit dem passenden Teighörnli, die nicht klebenden Raclette-Pfännli, die Grillzängli für die Essiggürkli und Silberzwiebeli, die Schablone und das Schüfeli für die Sternenhimmel-Guetzli und die Mailänderli, das Teighölzli und das variable Teigrädli bis zu sieben Spuren, das Kräuter-Häxli, das Microfaser-Schwämmli, das Dessert-Förmli und die Form für 12 Mini-Gugelhöpfli, nicht zu vergessen das Messerli, um im Nu herzige Mini-Spiessli zu kreieren.
Natürlich bestelle ich auch den Wunder-Fränsler, denn was wären die Weihnachtpäckli ohne die schönsten Fränseli?
Danke, Bethli Bossi!
(Das alles findet natüürli im kleinsten Schublädli ein Plätzli.)

Frau T. serviert seit ihrem 18. Lebensjahr. Das sei ihre Welt, aber nach fast dreissig Jahren will ihr Rücken nicht mehr, schwere Getränkekisten, beladene Tabletts – unmöglich. Die Verhandlung mit der Invalidenversicherung zieht sich hin. Ab und zu ruft sie dort an, obwohl die zuständige Beamtin alles andere als freundlich ist. Frau T. leidet unter Atemnot, hat Magenprobleme, seitdem sie zusammen mit ihrer Tochter von knapp 2000 Franken im Monat leben muss.
Es war ein Glücksfall, dass sie im Quartiercafé eine Stelle bekam. Als Fachfrau wurden ihr 43 Stunden à 10 Franken fürs Einarbeiten berechnet. „Wo ist da die Gerechtigkeit?“ fragt sie sich. In ihrem Leben hat sie doch schon ganz andere Läden geschmissen als dieses Café. Aber eben, in ihrer Situation musste sie noch dankbar sein, dass sie überhaupt etwas bekam. Trotz allem versucht Frau T. freundlich zu sein. Freundlichkeit ist im Service beinahe alles.
Die Kasse stimmt immer. Nur gestern fiel ihr ein Fünfzigrappenstück unter die Theke. Sie konnte es einfach nicht mehr finden.
„Da kam“, erzählt sie mir strahlend, „euer Töchteli, nahm fünfzig Rappen aus dem Geldbeutel und gab sie mir. Ich wollte das Geld nicht nehmen, aber ds Töchteli liess es einfach liegen.“

Esthers Beitrag hat mich an eine Begebenheit hier im Blogk erinnert. Ich war mir sicher, die längst gebloggt zu haben, das scheint aber nicht der Fall zu sein.

Also, aus erster Hand, wenn auch nicht mehr ganz 1:1.

Mazedonische Mutter: Mein Sohn heiratet! Er braucht Wohnung, gibst du Referenzen?
Ich: Wen heiratet er denn? Kenne ich sie?
MM: Nein, sie ist Mazedonierin. Sehr schöne Frau.
Ich: Aber dein Sohn B. ist doch Schweizer! Er ist hier geboren. Warum heiratet er eine Frau aus Mazedonien, die er nicht kennt?
MM: Doch, er kennt sie bizeli. Sie ist von Thurgau. Auch Schweiz geboren.
Ich: Aha, dann halt. Ja, B. kann mich wieder als Referenz angeben (wie bei der Einbürgerung).
MM: Nein nicht schreiben, du musst anrufen zu Verwaltung.
Ich: Hä? Weshalb? Die rufen mich an.
MM: Wir brauchen Wohnung hier, diese Eingang.
Ich: Das geht nicht, man macht es seit einer Weile nicht mehr. Ich kann auch nicht unter oder über meiner Mutter einziehen.
MM: Aber es muss sein und diese Frau von Verwaltung hat versprochen. Aber passiert nichts!
Ich: Sie hat es versprochen, weil sie kein Theater will, aber B. wird keine Wohnung in diesem Hauseingang bekommen. Höchstens in diesem Block.
MM: Aber Braut wird Monate bei mir alles lernen.
Ich: Das kann sie auch, wenn sie fünf Hauseingänge laufen muss dafür.
MM: Nein! Sie wird in goldenen Kleidern sein und mit Hochzeit-Schminke.
Ich: Dann geht sie halt so, es sind ja nur wenige Schritte.
MM: Sie werden sie lachen!
Ich: Das ist schon möglich. Viele, die sehr traditionell leben, werden ausgelacht. Ich muss auch lachen über meinen Onkel in Kanada, der Fahnen schwingt. Es ändert nichts daran, dass sie ihre Wohnung nicht in eurem Eingang bekommen werden.
MM: Die Frau Verwaltung tut lügen!
Ich: Ja, stimmt.
MM: Und du hilfst mit!
Ich: Nein, ich finde es falsch, dass die euch anlügt. Aber ich finde es richtig, dass nicht Familien hier die Regeln machen, sondern die Verwaltung. Ich bin sicher, deine Schwiegertochter findet eine Möglichkeit, diese hundert Meter zu gehen.
MM: Ich verstehe es nicht. Ihr kennt nicht, was wert ist.

***

Nachtrag: Inzwischen ist die Schwiegertochter da, geht mit Tellern und Töpfen hin und her. Das bedeutet zweimal zwei Stockwerke Lift und achzig Schritte zu gehen. Sie tut es ohne Goldkleider, aber mit glänzendem Haar und immer vorzüglich geschminkt. Sie lernt das Kochen ganz schnell, erzählt die Mazedonische Mutter mir. Denn wenn ein Kind da ist, dann kann sie diese Pendlerei nicht mehr machen. Dann muss sie wirklich einfach in der Wohnung bleiben können. Meine Frage, wie sie das aushalte, als hier aufgewachsene, erwachsene Frau mit Schweizer Pass, beantwortet mir niemand mehr.

Das ist unsere Zukunft.
Wenn wir nicht aufhören, hier zu sparen.
Wenn wir nicht aufhören, uns gegenseitig die Hucke vollzulügen.
Wenn wir nicht aufhören, so zu tun als würden sich die Probleme von allein lösen.

Ohne Zeit,
ohne Geld,
ohne brauchbare Volksschule,
dafür mit Lippenbekenntnissen.

„Me fat Bajram!“, alles Gute für das Fest nach dem Ramadan, wünscht heute mein Freund all den Leuten, die sich dabei betroffen fühlen, obwohl er selbst nur einen einzigen Tag gefastet hat. In Allahs Herrgotts Frühe radelte er in die Moschee, wo der Vorbeter die mehrheitlich männlichen und weissen Besucher daran erinnerte, dass Gott keinen Unterschied zwischen den Menschen mache. Vor ihm seien alle gleich, egal welcher Herkunft, Hautfarbe und Religion, nur das Herz müsse für den Frieden schlagen. Hände werden geschüttelt, Geschenke verschenkt, SMS verschickt, Besuche gemacht, Süssigkeiten aufgestellt, freie Halbtage bezogen, und es wird in der Welt herum telefoniert. Me fat Bajram!

Nur in Oberbalm merkt davon keiner was. Bisher kannte ich den Ort nur, weil das Postauto zu meinen Grosseltern dort wendet. Aber jetzt unterrichte ich den Winter über in dem für die wenigen SchülerInnen viel zu grossen Schulhaus . Ob unser Auto den Weg auch schaffen wird, wenn Schnee liegt? Der Weg wird auch für die Schule beschwerlich. Nächstes Jahr streicht der Schulinspektor wieder eine Klasse. Der betroffene Lehrer und Schulleiter, der 32 Jahre die Oberstufe unterrichtet hatte, versucht sich auf die neue Herausforderung zu freuen. Aber schlafen könne er nicht mehr. Gestern habe er sich zu Emil eingeladen. Er nehme sich vor, wenn er nachts nach nur vier Stunden Schlaf hellwach im Bett liege, an ihn zu denken. Auch 1st kann wegen ihrer misslichen Arbeitslage nicht schlafen. Die muslimischen Frauen haben heute Nacht gebacken.

Hüt bim Bös. Zwo auti Froue am Stock zu-n-enang:

„Ja, jetz sy si de dunger, die Bletter.“
„Da bini froh. De gseh-n- ändleche wider ir Orning vom Bös zu mim Baukoon. Es söu nume grad eso blybe. Es paar Tanne sy gnue Grüen.“

Heute an der Bussstation. Zwei alte Frauen am Stock zueinander:

„Ja, jetzt fallen die Blätter.“
„Da bin ich froh. Dann sehe ich endlich wieder vom Bus aus zu meinem Balkon. Es darf ruhig so bleiben. Ein paar Tannen reichen fürs Grün.“

EIN ETWAS GEDANKENLOSES Huhn behauptete, es spüre eine grosse Leere im Kopf, genau an der Stelle, wo sich gewöhnlich das Gehirn befinde. „Ich fürchte, dass ich kein Gehirn habe“, sagte das arme Huhn weinend, „denn wenn ich eins hätte, würde ich es doch spüren.“ Aber die anderen Hühner beruhigten es, indem sie ihm versicherten, auch sie spürten ihr Gehirn nicht.

Es bleiben 127 weitere Geschichten zu lesen. In dem Buch da ist jedes Huhn drin.

Als mein Grossvater Johann 1948 an Krebs starb, blieb die Uhr stehen. Grossmutter brachte sie im Laufe der Jahre mehrmals zum Uhrenmacher – vergebens: „Ds Zyt isch bliibe staa“. So hing die Uhr, inzwischen des krönenden Adlers beraubt, einfach stumm vor sich hin. Oft wurde sie gezügelt, an andere Wände gehängt und verlor dabei auch die gedrechselten Tropfen am Gehäuseboden.
Zweiundzwanzig Jahre später holte ich „ds Zyt“ in meine erste Stadtwohnung, gab dem Pendel einen sanften Schubs und – tick, tack … Der fehlende Adler wurde durch eine Hühnerfamilie aus Keramik ersetzt.
Seit über dreissig Jahren tickt die Uhr zuverlässig, wenn sie jede Woche aufgezogen wird. Zahlreiche Kinder haben an ihrem Zifferblatt nicht nur Zeit ablesen, sondern auch die römischen Zahlen gelernt.
Über Grossvaters Herkunft wissen wir nicht viel. Unehelich sei er gewesen, der Sohn einer Magd, die sich wahrscheinlich mit einem Wanderarbeiter aus dem Süden eingelassen habe. Woher kämen sonst die Hitzköpfe in unserer Familie?

Diesen Beitrag in Anbetracht des weltumspannenden Stolperns und Unterspülens.

EIN HUHN GERIET aus Versehen mit einem Fuss in die Mausefalle. Die Maus fiel in das Rinnsal der Dunggrube und wäre beinahe ertrunken. Das Schwein verschluckte eine Hühnerfeder und hustete bis zum Sonnenuntergang. Der Ochse brach sich ein Horn am Pfeiler des Vordachs. Die Katze versengte sich die Barthaare am Kaminfeuer. Der Hund drang in den Hühnerstall ein und frass alle Eier auf. Gegen Abend regnete es so stark, dass der Hühnerstall überschwemmt wurde. Was für ein Tag!

[Urheberrecht immer noch bei Luigi Malerba]

„UM PHILOSHOP ZU WERDEN“, sagte ein altes Huhn, das sich sehr weise dünkte, „ist es nicht nötig, an etwas zu denken, es genügt auch, an nichts zu denken.“ Es setzte sich in einen Winkel des Hühnerstalls und dachte an nichts. So und nicht anders sei es ein philosophisches Huhn geworden, erklärte es.

[aus: Luigi Malerba, Die nachdenklichen Hühner]

in dieser Nacht bekommt sie den Schlag in den Magen gegen 2:47. Nichts Ungewöhnliches eigentlich, nur eine Stunde früher, als in anderen Nächten.
Sie tappt in die Küche, schüttet die gekochten Quitten in ein Sieb und leert den Saft in die Pfanne zurück. Dann wägt sie Zucker ab, lässt während 1 Min. sprudelnd kochen, fügt den Rest des Zuckers und die Hagebutten von der wilden Rose auf dem Balkon bei. Erneutes Sprudeln, Schaum abschöpfen. Rasch füllt sie das rotklare Quittengelee in sechs Gläser ab. Die Quittenschnitze streicht sie durchs Sieb, süsst das Mus mit Rohrzucker und schüttet die Masse zum Trocknen auf eine Platte. Nun ordnet sie das schmutzige Geschirr in die Abwaschmaschine.
Draussen ist ist es immer noch dunkel. Über den beiden Lichterreihen des Hochhauses liegt der abnehmende Mond wie ein rasch hingeworfener i-Punkt.
Sie setzt sich an den Computer und klickt eine Site auf, die sie schon lange lesen wollte. Man hat sie ihr empfohlen. Sie sieht gleich, dass es für diese schlaflose Nacht das Passende ist. Viele Namen –
und dann aus der Erinnerung das Bild eines jungen Mannes mit roten Wangen und blondem Haar. Er steht auf einer Bühne in einem Schulhaussaal. In der Hand hält er stolz und etwas verlegen einen aus Kupfer getriebener Käsekessel, seine perfekte Arbeit aus dem Werkunterricht …
Ein weiteres Bild: Die Sonne scheint ins Wohnzimmer. Am Tisch sitzt die Mutter mit ihren zwei Töchtern. Alle drei weinen, denn eben ist dieser junge Mann unten an der Aare von einem Auto überfahren worden.
Das war vor zwanzig Jahren. Die Mutter ist sie selber.
In der Küche knacken die Deckel der Gelee-Gläser.

VOGLIAdiTERRA hat den Blogk-Beitrag „Zum Gränne“ so schön aus dem Berndeutschen ins Italienische übersetzt, dass uns sofort Malerba eingefallen ist. Unerreicht sind seine „nachdenklichen Hühner“, die einfach in jeden guten Haushalt gehören. Weil in Sachen Vogelgrippe auch sehr viel gerechnet wird, beginnen wir unsere kleine Serie mit:

EIN GELEHRTES Huhn wollte seinen Mithühnern das Zählen und Addieren beibringen. Es schrieb die Zahlen 1 bis 9 auf eine Wand des Hühnerstalls und erklärte, wenn man sie zusammentue, könne man noch grössere Zahlen bekommen. Um den anderen das Addieren beizubringen, schrieb es auf einen anderen Wand: 1+1 = 11; 2+2 = 22; 3+3 = 33 und so weiter bis 9+9 = 99. Die Hühner lernten die Additionen und fanden sie sehr zweckmässig.

Zur Saison der Fruchtfliegen:

1 dl Wasser in eine kleine Schale giessen
1 dl Essig dazu
1 „Sprutz“ Abwaschmittel dazu

Die Schale an den Ort mit dem grössten Befall stellen. Die Fruchtfliegen werden vom Essig angezogen. Ohne Wasser stinkt der aber zu sehr. Dank Abwaschmittel sammeln sich die Kadaver auf dem Schalenboden. Empfehlung: helle Schale nehmen, damit man besser zählen und also besser wetten kann.

… wird (unter anderem auch) die Newsmoderation des Schweizer Fernsehens.
Ab 5. Dezember sollen die ModeratorInnen in den Abendsendungen mittels eines Lifts passend vor die Grafiken gehoben oder gesenkt werden. Wir nähmen dann mehr von ihrer Persönlichkeit wahr. Auch Tastaturen zum ab und zu drauf Drücken würden auf dem Newsdesk genügend vorhanden sein. Stehende Moderation sei anspruchsvoller. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für die TV-ZuschauerInnen!
(gelesen in meiner Kurzstrecken-Zeitung)

Meine Nachbarin, Frau F., hat immer Gutes getan ihr Leben lang. Das habe sie von ihrer Grossmutter im Glarnerland gelernt, als sie als kleines Mädchen bei ihr in den Ferien war. Gutes tun lohne sich, denn das komme immer auf einen zurück.
Ich tue Gutes dann, wenns mich im Moment freut, auf spätere Gegenleistungen verlasse ich mich lieber nicht.
Meine Vorgesetzte hat Bernerrosen gekauft. Sie poliert einen Apfel an ihrem neunen Pulli und gibt ihn mir:
„So etwas Gutes, diese Bernerrosen, da will man auch andere daran teilhaben lassen!“

Fast wie in alten Zeiten fliesst der Stadtbach wieder offen durch die Gassen. Besonders Gemeinderat Kurt Wasserfallen fürchtet, dass da bald einer ins Wasser reinfalle, falls man die Löcher nicht schliesse …

„Acht Hühner i-me-ne grosse Hof ha-ni-gha, bis geschter am Abe. ‚Wäge dene Achtne – schlöt die z’tod‘, seit ds Veterinäramt. I-me-ne chliine Stall igsperrt bis im Dezämber oder no lenger, das ha-n-i dene Vicher nid chönne zuemuete. Zäh Telefon ha-n-i gmacht, niemer het se wölle, si heigi sälber z’vil. D’Behörde machi kener Usnahme. Es Netz über-em Hof nützi nüt, die Zugvögel vo Russland schlüüfi düre. We me verwütscht wird, gits 20 Tuusig Stei Puess. Ha-n-e dr Gring abghoue, das het mi scho tuuret.
D’Mönschheit macht sich sälber kaputt. Die Traktoren verdichte das Züg, früecher isch das viel besser versickertet, es isch nid vo nüt die Wirbelstürm. D’Natur het gäng wider öppis umebbracht. Textilprodukt, Kunststoffzügs, Chleider vo de Chinese massehaft. Itz muess nume ds Volk so tumm si, u das Genzügs aanäh. Dä Bundesrat gheit eifach gäng wider um. Wo chunnt ächt das Verbot här wäge de Hüehner? Vo de Produzänte wo angschte um ihre Gwinn …“,

meint Schreiner R., der ein Kellertreppengeländer anbringt, damit Madame und ihr Fräulein nicht stürzen.

Im Becher meines Saison-Joghurts eröffnet sich mir nach jedem Löffel Zeile für Zeile des folgenden Textes:
„Erntefrische Waldfrüchte wie
Heidelbeeren, Himbeeren, Brom-
beeren und Erdbeeren sind ein
Genuss auf jeder Festtafel – leider
meist hart verdient. Wer findet die
Plätze im Wald, wo diese Speziali-
täten wachsen, wer hat Zeit und
Lust, sie zu pflücken, sich allenfalls
von den Stacheln der Brombeer-
sträucher die Kleider zerreissen
und die Haut zerstechen zu las-
sen? Wir nehmen Ihnen diese
Mühe ab und bereiten Ihnen aus
frischen Waldbeeren ein kulinari-
sches Vergnügen erster Güte.
Damit sie sich auf das Wesent-
liche konzentrieren können:
aufs Geniessen!“

Nicht alle im Hochhaus lassen sich diese Mühe des Sammelns abnehmen, streifen gerne selber durch Hecken, pflücken Waldbeeren und Hagebutten, schneiden Pilze, sammeln Hasel- und Baumnüsse – kennen eben die Plätze im Bremgartenwald. In ihrem Sammeleifer sieht man sie auch ab und zu auf einem Zwetschgen- oder Quittenbaum.

Ist weg vom Netz. Auf Antrag von AKdH – mehr stand leider nicht in der gestrigen „NZZ am Sonntag“. Und der Pnosblogger hat sich auch noch nicht gemeldet.

Mehr Licht!

Es ist vollbracht.
Das haben die Kids gut gemacht.

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