Sarah, 2nd2nd, female, berichtet:

Ein Familienbetrieb. Zusammen mit der Schwiegertochter bestickt sie Hochzeitskleider. Perle um Perle. Stich für Stich. Es dauert Wochen, bis ein Kleid fertig ist. Respekt. Dementsprechend gehören diese Trachten zum Teuersten, was man in Gjakovas Altstadt kaufen kann.

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Sarah, 2nd2nd, female, berichtet:

Ja, Buben und Männer haben einen viel grösseren Bewegungsradius als Kosovarinnen. Ja, weibliches Potential bleibt oft zuhause. Viele Frauen hier hoffen auf ihre Töchter und Nichten, dass sie sich dem Patriarchat verweigern und selbstbestimmt leben können. Sie selber wollen Strafen dafür verhindern und träumen davon, den herangewachsenen Mädchen später in ein freieres Leben zu folgen.

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Sarah, 2nd2nd, female, berichtet:

Homeschooling – Die Grossen bringen den Kleinen etwas bei

Abwarten und Tee trinken. Das tun die amtierenden kosovarischen Lehrer*innen (wieder einmal). Am Montag wird der Streikmonat beendet, der Lohn bleibt um die 400 Euro derselbe. Davon eine Familie zu ernähren hat die letzten 20 Jahre nicht gereicht und reicht erst recht nicht jetzt, wo seit Covid-19 und dem SchaisputinKrieg die Preise gestiegen sind. Mehr Zeit, Geld und Respekt für Bildung!

Als im September 2015 die Plastikbahnen fielen, die Gerüste abmontiert wurden und die neu isolierten Fassaden zum Vorschein kamen, beschlossen die Besitzer der Liegenschaft, ein Festessen für die Bauarbeiter*innen und die Bewohner*innen zu organisieren. Ganz alleine kamen sie zwar nicht auf diese Idee. Der Hausmeister erwähnte am richtigen Ohr die neun Monate Grossbaustelle im und um den Block und man könnte doch … So gab es im November ein Festzelt mit Essen für jede Religion jeden Geschmack. Die Nachbarn in den anderen Quartieren konnten das nicht glauben: Hauseigentümer, die am Ende der Bauzeit für alle Beteiligten ein Essen spendierten?

Im vergangenen Februar, also 7 Jahre später, begann wieder eine monatelange Bauphase: die Lifte wurden saniert und der 20-stöckige Block musste erdbebensicher gemacht werden. Man nennt das Erdbebenertüchtigung. Wieder wurde die Geduld der Mieter*innen aufs Äusserste strapaziert, obwohl die vom Lärm am meisten Betroffenen vorübergehend eine möblierte Wohnung abseits der direkten Bauarbeiten beziehen konnten. Auch erhielten wir einen detaillierten Plan mit den Zeiten für Kernbohrungen und den Unterbrüchen des Liftbetriebes. Gleich am Anfang der Sanierung wurden Formulare verteilt, damit die Mietzinsreduktionen überwiesen werden konnten. Zu sagen ist, dass diese recht bescheiden ausfielen. Trotzdem „besänftigten“ sie die Bewohner*innen, und niemand musste sich einen erkämpfen. Wieder verbrachte ich viel Zeit im Garten und im Schwimmbad, so dass die oberchicen Wireless Over-Ear Bluetooth Headphones, die mir mein Schwiegersohn (2nd, male) gegen den Bohrlärm schenkte, noch wie neu aussehen.

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Mit gefasster Stimme berichtet der Nachrichtensprecher über die Aufbahrung in der Westminster Hall.

Ich war noch nie in England, und seit man bei der Coiffeurin nicht mehr mit der „Glückspost“ unter der Haube sitzt, bekomme ich kaum mehr Royales mit.

Kurz erinnere ich mich an den alten Zahnarzt in Delhi, den wir auf unserer Indienreise aufsuchten. Er kontrollierte die Zähne meiner Tochter: in Ordnung, aber vom vielen Schwarztee braun verfärbt. Meinem Stockzahn verpasste er mit sicherer Hand eine neue Füllung. Eine Weile blieben wir in der Praxis auf etwas verblichenen Polstersesseln, neben Vasen auf Tischchen sitzen und liessen uns über die zahlreichen gerahmten Fotos an den Wänden erzählen, die den noch jungen Zahnarzt mit seinem royalen Patienten und Freund Lord Mountbatten, Vizekönig von Indien zeigten.

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Foto: 2nd, male, Südspanien 09.09.2022

Wie gut,
dass ich den Mond
auf meinen
Schultern trage.
Denn,
was täte ich
um Mitternacht,
wenn ein Gedicht
ich lesen möchte;
und die Lampe
stottert,
und verstummt?

Manfred Schröder, Dichter, Aphoristiker und Satiriker

Das Wasser ist 20 Grad warm und ich teile die 16’000 Quadratmeter mit zwei Schwimmerinnen hinten in den Bahnen. Das ist Luxus, der mich zufrieden macht. In diesem Sommer hatte das neu sanierte Freibad einen unglaublichen Zulauf, Instagramm macht’s möglich. Am 19. Juni 2022 z.B. wurden 13’000 Badegäste gezählt. Nicht nur aus anderen Quartieren und der Agglomeration kamen sie, nein, auch aus dem Ausland. So sauberes Wasser und erst noch Gratiseintritt! Gratis ist dieses Vergnügen natürlich nicht. Eine Freibad-Saison kostet die Steuerzahlenden der Gemeinde Bern 8 Mio Franken. Bis jetzt verhinderten die Linken in der Regierung, selbst während finanziellen Engenpässen, dass Eintritt erhoben wird. Das ist gut so, denn wohin der Mensch auch will: In Bern soll er/sie sich gesund bewegen können.

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Nachdem ich mich beim Bundesamt für Energie kundig gemacht hatte, nahm ich „Energieeffizienz“ gleich in meine Wortschatzliste auf. Ich bin, in Anbetracht der kritischen Lage, dankbar für alle uns von Ämtern ans Herz an die Vernunft gelegten Spartipps. Da ich die meisten schon mein Leben lang anwende, sind solche Ratschläge eine beruhigende Bestätigung.

Die billigste und umweltfreundlichste Energie ist die, die wir nicht verbrauchen und deshalb gar nicht erst produzieren müssen. Energieeffizienz, das heisst die möglichst wirkungsvolle und sparsame Nutzung von Energie, ist daher ein wesentlicher Pfeiler der Schweizer Energiestrategie. Eine hohe Energieeffizienz hat viele Vorteile: Sie senkt den Energieverbrauch der Schweiz und vermindert die Treibhausgasemissionen.

Website Bundesamt für Energie, 2022

Einem anderen Amt scheint Energieeffizienz im Zusammenhang mit Elektrizität noch fremd zu sein. Die sechste Nacht in Folge brennt dort grelles Licht in einem unbenutzten Büro einer städtischen Verwaltung und raubt den Nachbar*innen den Schlaf.

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… schrieben wir als Familie den ersten Test-Blogeintrag. blogk.ch war ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk meiner Kinder, und wahrscheinlich ein bisschen als Ersatz für den regen Briefwechsel gedacht, den ich nach dem Tod meiner Freundin Rosmarin vermisste. An diesem 25. August 2004 wusste ich zuerst nichts mit der Adresse anzufangen, hatte kaum eine Ahnung von Blogs. Stand da im Zusammenhang mit dem Krieg im Irak etwas in der Zeitung über einen Blogger aus Bagdad? Nie hatte ich daran gedacht, selbst ein „Tagebuch“ im Internet zu führen. Inzwischen bewegen sich die Mitglieder der Blogk-Familie auf schnelleren Plattformen, müssen beruflich viel schreiben und überlassen mir vertrauensvoll die „Blogkfamilienchronik“. Was sich leider nicht geändert hat: Wie vor 18 Jahren herrschen im Irak weiterhin Krieg und Terror.

Am Freitag, den 12. August öffnen der Restaurator Marc Etter und der Metallbauer Bänz Brugger die Wasserleitung. Die Schlange beginnt zu speien, spritzt feine Wasserstrahlen in die blaue Wundertüte, aus welcher – Überraschung – viel mehr Wasser heraus plätschert. Indianerzelt, Ball, Wasserrad und drehende Scheibe, Formenerlebnisse aus der Jugend des Künstlers, können durch den Wind, zum Stehen gebracht werden und laufen darauf von selbst wieder an. Marc Egger meint: „We dr gseht, dass er isch blibe stah, gät ihm eifach e Mupf.“ Das machen wir gerne. Aus unserer hohen Warte werden wir auch einen Hirtinnenblick auf den Zurückgekehrten werfen, wie wir es schon seit Jahren immer wieder taten, nervig weibelten, damit die Überreste von damals nicht alle in der Abfallmulde landen.

Ein kleiner Rückblick für Familie und Zugewandte:

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Da sind die ersten Schultage meiner Geschwister, Töchter und der älteren Enkelkinder, und dann die unzähligen in den vielen Jahren als Hortleiterin. So ein bisschen aufgeregt und gespannt war ich letzten Montag trotzdem, denn in der Familie werde ich wohl keinen solchen mehr erleben. In den Ferien schaute ich frierend zu, wie Kleinesmädchen in einem Riesenwarenhaus bei Montpellier den Rucksack nach ihren Kriterien auswählte: Verschlüsse, Fächer und Nebentäschchen, Träger und natürlich in Blau, wie die momentane Lieblingsplüschfigur mit den Segelohren. Am vergangenen Sonntag wurde mir der überaus reichhaltige Inhalt vorgeführt: kleines Etui mit Bastelutensilien, grosses Etui mit Faber Castell Buntstiften, Faber Castell Doppelspitzdose in Form eines Käfers mit Radiergummi, Trinkflasche, Znünibox, Filz- und Bleistifte, 1 Frixion-Schreiber. Ein blaues Klebeband mit Namen zierte jeden Gegenstand. Dicke Schweisstropfen nahmen mir die Sicht auf diese Auslegeordnung, und ich war sehr froh um den neuen Spezialbleistift mit integriertem Ventilator, den ich benutzen durfte.

Das Turnsäcklein und dessen Inhalt sah ich mir erst am Mittwoch an. Da trug die Erstklässlerin auf dem Schulweg einen neuen Hut in Neongelb und ein Leuchtgilet – gesponsert von der Stadt.

Nichts geht über Qualitätsarbeit: Die seltene Münze wurde vor ca. 1800 Jahren geprägt und im vergangenen Juli bei Haifa von Meeresarchäolog*innen entdeckt.

Die Münze der römischen Göttin wurde laut der Israelischen Altertumsbehörde IAA, unter Antoninus dem Frommen (138-161 n. Chr.) in Alexandria, Ägypten, geprägt. Sie trägt die Inschrift „Jahr acht“, was dem achten Jahr der Herrschaft des Kaisers entspricht und den Höhepunkt der „Pax Romana“, einer Zeit relativer Ruhe im Römischen Reich, markiert.

Eine Seite der Münze zeigt ein Bild von Luna, die römische Göttin des Mondes und ein Bild des Tierkreiszeichens für Krebs. Die andere Seite zeigt Antoninus Pius. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern war Antoninus der Fromme kein Militär und nahm an keinen Schlachten teil, wie die IAA weiter berichtet. „Er liess Tempel, Theater und prächtige Mausoleen errichten und förderte Wissenschaft und Philosophie“. Die römische Göttin Luna repräsentiert in der Mythologie den Mond und ist der weibliche Gegenpart ihres Bruders Sol, der Personifikation der Sonne.

Euronews, 26/07/2022

Hoffentlich bekommen Sie trotz des dominierenden Mondlichts noch ein paar flitzende Sternschnuppen- oder ein paar andere Meteorschauer zu sehen.

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Jahrzähnte isch es här, das i die letschte Härdöpfu ufgläse ha. Wahrschiinlech i dr Bamershalte Ändi Füfzgerjahr. Wil i gäng dr Arbeitsablouf uf em Fäld mit luschtige Gschichte gstört ha, isch mis Ämtli ds Zvierimache gsi. D’Härdöpfu si vom Vater ggrabt worde, will me ja ke einzegi Chnolle het dörfe aahoue mit em Charscht. Ufgläse hei se mir Ching zäme mit dr Mueter.

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Irgendwo muss doch eine Schriftstellerin in den Salikornien stehen oder ein Schriftsteller in den Salinen, um sich von diesem Sonnenaufgang inspirieren zu lassen. Aber nein! Wenn man so jemanden brauchen würde, ist niemand in Sicht und frau auf sich selber angewiesen. Die Flamingos schlafen noch, die Hälse in ein S und die Köpfe auf ihre Rücken in die rosa Flügelfedern gelegt, das Wasser der Seen und Kanäle zwischen den Deichen glitzert. Dahinter ruht die Statdmauer von Aigues Mortes, überragt vom Tour de Constance, mit scharfer Schere aus dem Feuerhimmel geschnitten. Die aufgekratzten Jungkrähen sind still geworden – für einen Moment. Kein leichter Abschied. (Notiert am 31. Juli 2022)

Foto: Christian Mendez, unermüdlicher Chronist seiner „Belle Camargue“, Ende Juli 2022

Ich sitze im Café de Paris am Kanal und bin froh über jedes kühle Lüftchen. In ihren Booten schippern die Alten mit orangen und gelben Enkelkindern gemütlich entlang der Fischkutter wahrscheinlich einer Cabane, einer lauschigen Hütte, entgegen. Meine romantischen Vorstellungen von sommerlichem Leben am kühlen Wasser haben sich etwas verflüchtigt, seitdem mir von Hausbootreisenden bestätigt wurde, dass sämtliche Fäkalien, zwar gehäckselt, aber naturrein im Kanal landen. Die Läden und Restaurants klagen über mangelnde Kundschaft: „Trop calme“. Von den Einnahmen der 8 Postkarten und den 20 Meersalztruckli, Bringsel für zu Hause, kann niemand leben. Immerhin geht Kleinesmädchen jeden Morgen in die Boulangerie und kauft Baguetten zum Zmorge und eine für den Strand. Die grösste Anstrengung des Tages ist das Anziehen des Badekleides über den schweissnassen Körper. In Berndeutsch ist es ein richtiges „Schriisse“.

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… Stechmücken auf Erden.

Danke, ihr lieben Fotograf*innen, dass ihr mir diese Vollmondbilder überlassen und dafür unzählige Mückenstiche in Kauf genommen habt!

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Seit Jahren „piept“ uns eine Zwergohreule durch die camarguaisischen Julinächte. Diesen Sommer mindestens in der 5. Generation. Wir nennen sie den „Hingertsivogel“ (Rückwärtsvogel), weil ihr Ruf an das Warnzeichen eines rückwärtsfahrenden Lastwagens erinnert. Zwischen fünf und sechs Uhr morgens hat der Winzling, manchmal im Duett mit einem Weibchen, seine Pflicht getan und schweigt. Gackernde Möwen, schnatternde Elstern, gurrende Tauben, mir Unbekannte mit Pfeifen und Tschilpen hüpfen und flattern nun auf Ästen und Dächern. Im Hintergrund das Lodern von Flammen in einem Kamin das Rauschen des Meeres. Menschen haben die Bühne des neuen Tages noch nicht betreten. Erst in den frühen Morgenstunden liessen die blutgierigen Mücken sie endlich schlafen, Antibrumm hin oder her. Einige Bäcker*innen müssen aber den Weg in die Backstuben gefunden habe, denn gegen sechs Uhr schwebt ein Duft nach frischem Brot über dem Campingplatz. Vom rechten Kanalufer bimmelt das Glöckchens der Kirche St. Pierre sieben Uhr.

Zeit für die Hex, gelbe Rüben zu schaben. Den Kaffee gibt‘s erst um acht.

Den Termin bei meiner Coiffeurin Rosalina hatte ich falsch notiert. Ich kam zu früh und schaute Fatmir, dem Herrencoiffeur zu, wie er einen sportlichen Grauschopf umschnippelte, bis der weisse Nacken und die Ohren des Kunden blossgelegt waren. Auf dem Kopf wurde ein Büschel Haare in Kammzähne genommen, gestuft, gegelt, geknetet und in Strähnen gezupft, während die beiden Herren sich über die desolaten Zustände an den Flughäfen unterhielten. Um mich nach der selbst verschuldeten Warterei ein bisschen aufzumuntern, brachte mir Rosalina als erstes einen Espresso, ein Glas Wasser und ein Haselnussküchlein. Wieder einmal sah ich nach der „Behandlung“ richtig jugendlich frisch, ja beinahe keck aus. Allerdings verflüchtigte sich dieser erhabene Moment spätestens dann, als ich an der Haltestelle auf der Neuen Berner Bank, bar jeden Schattens, den Bus erwartete und mir der Schweiss salzig in die Augen lief. Ich meinte, ein leises Pfff zu hören – die Luft aus meiner neuen Frisur? – als ich den Sonnnenhut aufsetzte.

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… nach Westen, der Juni-Vollmond mit den vielen Namen.

Um 05:35 Uhr ist er nicht mehr zu sehen.

Die Sonne geht auf.

In der vergangenen Nacht hat der Vollmond – ohne Ansehen der Person – unsere Stuben ausgeleuchtet …

… und einige Kinder bis mindestens 22:57 wach gehalten.

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… und der Juni schon ziemlich angeknabbert, ohne, dass mir blogkmässig viel Berichtenswertes eingefallen wäre. Hier eine Zusammenfassung des Wonnemonats für Familie und Zugewandte.

Eine „Situation“ hat die andere abgelöst. Nun ist das Amt BSM zuständig. Nach genau 10 Jahren erhielten die Haushalte des Kantons wieder einmal eine Broschüre: Der Notfalltreffpunkt – Ihre Anlaufstelle im Ereignisfall. Ich habe diese, wie amtlich angewiesen, aufmerksam gelesen, sie in der oberen linken Ecke gelocht und an einer Schnur zu der Notfallmappe mit den Kaliumiodid-Tabletten gehängt. Trifft eine Katastrophe ein Ereignisfall ein, ist mein Notfalltreffpunkt die Aula der Sekundarschule Bümpliz. Bevor ich mich aber Hals über Kopf dorthin stürze, muss ich mich über einen QR-Code informieren, ob die Örtlichkeit schon entsprechend umfunktioniert wurde.

Ein seltener Vogel namens Thorshühnchen aus der arktischen Tundra Islands oder Spitzbergens hat sich auf dem Thunersee niedergelassen. Begeisterte Vogelkenner*innen pirschen sich mit Kameras an das Tierchen heran. Vor 13 Jahren erging es fremden Fötzeln auf unseren Gewässern nicht gut. Dieses Hühnchen hat Glück. Irgendwie werden im Moment europäische Fremdlinge wohlwollender aufgenommen, als auch schon. Zu erwähnen ist, dass das Vögelchen wahrscheinlich bald wieder nordwärts ziehen wird.

Falls Sie im Orangen Riesen Ihren Kassenbon scannen und gewinnen wollen: Miggy’s Win Machine funktioniert schlecht. Drücken Sie mit viel Gefühl den Strichcode des Bons an das rote Fenster. Sollten Sie ca. die 101. Kundin des Tages sein, ist es möglich, dass Sie um Fr. 2.- reicher werden. Kunden schmeissen den Bon nach erfolglosen Belichtungsversuchen in den Abfall. Eine Lehrerin kommt mit einer Kinderschar und hält die weggeworfenen Papierchen der Männer noch mal ans rote Licht – leider ohne Gewinn.

Wir Schweizer*innen können dankbar sein, dass Ueli, der Klugscheisser Weiseste unter den Bundesrät*innen, über sein 72. Altersjahr hinaus bleiben will, denn er habe nach 14 Jahren immer noch den Plausch, sagte er im Interview. In der Stadt Bern wird gern oder ungern mit 63 Jahren das Passwort abgegeben. Im Kanton kann das Arbeitsverhältnis mit einem Gesuch an das Kantonale Personalamt verlängert werden. Mit 70 Jahren ist dann aber auch Schluss.

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