Schaue ich von meinem Balkon aus über Buchen und Tannen nach Nordwesten, …

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An Leitsprüchen und Weisheiten für den Alltagsgebrauch hat es in meiner Kindheit nicht gemangelt. Sie blieben an mir kleben und drängen sich unter anderem dann vor, wenn ich etwas wegwerfen entsorgen will. Könnte man’s nicht doch noch irgendwie „zu Ehren ziehen“, etwa Apartes daraus machen, wenn auch nur für Wochen, für Jahre, noch besser für Generationen? Meinen Schwestern geht es nicht anders. Kürzlich erhielt ich das Föti einer Jeans. Die Hose gehört meiner Nichte Cornelia. Beim „Spaziergang“ im unwegsamen Gantrischgebiet brach sie sich das Wadenbein und …

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Als ich gestern früh gegen 08:00 Uhr nach ihm Ausschau hielt, hingen graue Wolken über der Stadt. Am Abend gab es dann einen klaren Sternenhimmel. Der Mond stand hoch und weiss über dem Block. Ich musste mich weit aus dem Fenster Balkon lehnen, um ihn zu sehen.

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Vom Dach über dem 20. Stock schauen BewohnerInnen und Gäste hinein ins Feuerwerk und stossen an aufs neue Jahr.

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Im Dutzend nicht billiger, aber noch bunter

Diese Weihnachten keine Nüsse für Brödel, Sissi auf der Gondel verpasst, nur ein Rest von Love Actually, aber die ganze Lord-Fauntleroy-Maren-Kroyman, 110X Bücher, selbst *Knutseliertes und gegen 20 Paar Socken – nicht miteinander abgesprochen – unter dem Baum mit Lametta. Wir alle können uns gleich noch im alten Jahr warm anziehen.

Ohne vorheriges Üben zusammen gesungen, sogar im Kanon.

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… um die Welt ein bisschen freundlicher zu machen. (Magazin-Leser*innen kennen sie schon).

* Sich Zeit nehmen (auch wenn man keine hat)
* Menschen mit Namen ansprechen
* Lächeln
* Sich über Erfolge von Freunden freuen
* Türe aufhalten (1)
* Fremde wie Verwandte behandeln
* Die Tassen der anderen abwaschen
* Den eigenen Eltern danken
* Platz neben sich im ÖV machen
* Auf dem Trottoir anständig benehmen
* Türen aufhalten (2)
* Freundliche Orte besuchen
* Abfall auflesen
* Lästern (sic!)
* Nicht im Wege sein
* Langsam einkaufen
* Bettler*innen grüssen (und ihnen Geld geben)
* Ordnung im öffentlichen Raum herstellen
* An Verkehrsregeln halten beim Velofahren
* Für die Nachbarn backen
* Mit Fremden reden
* Sich einen Reim machen
* Fotos für Pärchen aufnehmen
* Keine Schwächen von anderen ausnutzen
* Gerne Trinkgeld geben
* Für jemanden beten
Aus: Das Magazin, No 50, 17. Dezember 2022, S. 5

Damit Sie nach Lust und Laune etwas Passendes auswählen könnten, zeige ich die 26 Vorschläge gerne in meinem zweitletzten Adventsfenster:
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Wenn meine Enkelinnen unzufrieden sind und nicht sagen wollen oder können weshalb, Kopf und Mundwinkel hängen lassen, die Lippen aufeinander pressen und „toube“ zu Boden schauen, dann verliere ich nicht die Geduld: „Ihr seht aus wie ich als Kind. Ich zeige euch ein Foto.“

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Die Zeiten, in welchen das „Zustellpersonal“ aus Arbeitsmangel Betreuungsarbeiten übernehmen musste, sind endgültig vorbei. Heute, als der Pöstler vor dem Block ankam, hatte er noch dies und das zu verteilen.

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So eine möchten wir alle gerne vernehmen.

Heute habe ich die letzten Weihnachtskarten verschickt, mit richtigen, selbstklebenden Marken. Mein Schwiegersohn hat sie alle aufgeklebt und mir nachher erst noch die Fenster geputzt. Messi Merci vielmal!!

Die Ausgabe des Sonderstempels von Bethlehem anfangs Dezember habe ich leider verpasst. (Die Post wollte diese nicht gewinnbringende Dienstleistung 2019 abschaffen, verzichtete dann nach dem Protest der Kund*innen darauf.)

Letztes Jahr schrieb ich keine selbst knutselierten Karten. Die Pandemie machte mich ganz schlapp.

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Seit 2008 habe ich keine Briefmarke mehr abgeleckt. Manchmal wurde mir am Postschalter ein feuchtes Schwämmchen in einem Blechschälchen zur Verfügung gestellt, wenn ich, schon ein bisschen blass in Erwartung des ekligen Klebstoffes auf der Zunge, meine Weihnachtspost frankieren sollte. Jetzt, wo ich mein Leben briefmarkenlos eingerichtet habe, ist die Selbstklebende erfunden, aber auch die „Marke“ als Codes, abrufbar übers Smatphone. Die Zahlengruppe schreibe ich dann mit der schönsten Schulschrift in die rechte obere Ecke des Umschlags oder der Postkarte, damit die Maschine sie lesen kann. Ein paar Lütli in meinem Bekanntenkreis gibt es noch, die sich ohne Handy und Computer auf dem Postweg kommunizerend durchs Leben schlagen. Für solche Fälle steht bei mir eine Schachtel im Schrank.

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Fortsetzung von Fenster 18:

Ds Läbe heig se nie verwöhnt, und jetz erscht heig se das ungereinisch eso öppis Choschtbars tüecht. Jede Momänt syg ihre wichtig worde. Jedi Stund und jedi Begägnig. Jede fründlech Blick und jedes ehrleche Wort.

Ihre erscht Spaziergang, do dür ds Dorf, isch sicher für si zum ne wunderbare Nöiafang worde. No us der Schwächi use, het si e sälbständigi Stärchi afo entwickle. Und si het es Ziel vor Ouge gha und uf das isch si zue.

Bim nöchschte Burehuus isch si verschwunde. Es paar Härdöpfel und es Halbdotze Eier het si wölle go choufe. Eifach sälber öppis go choufe. Und uf em blockierte Wägeli, dört im Tenn, chly abhocke und es paar Wort mit de Lüt brichte. Ihre alte Mueterwitz wider schüüch lo uflüüchte u de nachhär wider langsam heigo.

Dank dere nöi erwachte Energie isch das für si, a däm geschtrige Dezämbermorge müglich worde.

Aus: Stärne im Advänt von Elisabeth Zurbrügg

Mein Berndeutsch ist für die jüngeren Enkelkinder eine „Fremd-Sprache“. Wie lange habe ich versucht, diese an die Jungkrähen weiter zu geben? Aber es het nüüt battet – war völlig erfolglos. Allpott habe ich korrigiert. Das tue ich nicht mehr ich nur noch ab und zu. Den Jungkrähen ist ein eigener Schnabel gewachsen, und das ist gut so.

Hier eine Weihnachtsgeschichte aus Stärne im Advänt von Elisabeth Zurbrügg, einer Bäuerin aus dem Seeland:

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Das Jahr hindurch sind wir nicht gegen die unterschiedlichsten Brüche gefeit. Im Dezember, scheint es mir, häufen diese sich. Vor einigen Tagen haben wir im Forsthaus unseren letzten Tannenbaum gekauft. Die Bernburger planen mit dem Areal ein einträglicheres Geschäft als den bisherigen, sehr beliebten Holzhandel. Der Adventsmarkt, durchgeführt von den vielen Freiwilligen der Kirchegeminde Frieden, fand auch zum letzten Mal statt. Die Kirche muss, wegen der schrumpfenden Steuereinnahmen, u.a. das Gemeindehaus verkaufen.

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… bis es heller wird.

Einen guten Tag!

Heute abgerufen bei Youtube, 1st, female

Gerade gelesen: Surprise – Strassenmagazin Nr. 538 S. 14-17 Verfügbarkeit von Wohnraum ist ein Schlüsselfaktor und Die Allgemeine Erklärung der Obdachlosenrechte. Diese Erklärung von 2017 wurde noch von keiner Schweizer Stadt ratifiziert.

Seit vielen Jahren kaufe ich jede 2. Woche die „Arbeitslosenzeitung“. Zuerst ging es mir nur darum, die Verkäufer*innen in einer guten Sache zu unterstützen. Das Magazin hatte ich nur durchgeblättert. Das ist inzwischen anders. Mit grossem Interesse lese ich jeden einzelnen Beitrag. Falls sie Gelegenheit haben, tun Sie’s auch: kaufen und lesen!

Der Garten gibt auch im Winter etwas her, z. B. Topinambur. Heute habe ich einige dieser Wunderknollen unter dem Schnee hervor gegraben. Eine Freundin will ihr Weihnachtsessen daraus kochen.

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… würde zu diesem Adventsfenster passen, z.B. ein Grittibänz. Zwar habe ich gestern einen kleinen Apfelkuchen (Wähe) für die Jungkrähen zum heutigen Zmittag gebacken, aber der ist längst verputzt. Für die Weihnachtsguezli gibt es seit Jahren Spezialisten in der Blogk-Familie.

Brot braucht man immer:

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Als Kind war es für mich eine Last, zu schielen. Ich wurde dafür oft ausgelacht, war Brüllegügger, Schilibingg oder ich schaute „vo de Bire i d’Schnitz“. Wurde es mir zuviel, teilte ich ein paar Schläge aus und hatte für einen Moment meine Ruhe.

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Kleines Mädchen geniesst den ersten Schnee auf dem Dach über dem 20. Stock

Vor längerer Zeit hatte ich mir vorgenommen, niemanden mehr meine Wohnung betreten zu lassen, der/die mir gleich an der Tür verklickert, wie mühsam der Weg, schlimm das Wohnen im Block, man selber nie so wohnen, halt in der Masse, im Beton, anonym, einem bei solcher Erdentfremdung – weil so hoch – bei blossem Anblick der Schnauf ausgehe usw.

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Es fiel mir nicht leicht, ein passenden Foto zu deinem Geburtstag zu finden, liebe jüngere Tochter. Hier ist es:

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