Feste feiern


Noch ein bisschen gross, aber gut ausbalanciert (gemalt von Kleinesmädchen, 2nd3rd, female)

Heute bin ich gegen 6 Uhr aufgestanden, habe das Gemüse und die Kräuter auf dem Balkon gegossen und das Mittagessen zum Mitnehmen für die beiden Schulkinder vorbereitet. Dabei überlegte ich mir, was sich für uns Frauen seit dem letzten Frauenstreik 2019 verbessert hat. Über die mehr als 100 Milliarden Franken, welche Frauen pro Jahr weniger verdienen, wollte ich nicht schreiben, auch nichts von diesem lächerlichen Drittel Rente, welcher den Frauen vorenthalten wird. Ich suchte nach etwas Positivem. Ah, hier: Die Zahl der weiblichen CEOs ist von 3 auf 5 gestiegen.
(Diese Führungsfrauen meistern mit Bravour u.a. auch die unzähligen, heiligen Papi-Tage. Sie verschieben wichtige Temine, bei welchen die Papis anwesend sein sollten und suchen an Nach-Papi-Tagen Stellvertreter*innen, damit sich die Papis erholen können. Meine Töchter kommen wegen Papi-Tagen oft sehr spät von der Arbeit nach Hause.)
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Obwohl streng protestantisch erzogen, denke ich an Ostern nicht zuerst an die Auferstehung Jesu, obwohl mir in der Sonntagsschule dieser schwere, auf die Seite gerollte Surchabisbockistein stets drastisch beschrieben wurde. Ich erinnere mich an den Komiker Emil, der an einem Kreuzworträtsel knorzt und beim kirchlichen Feiertag „Ogtern“ einsetzt. (Leider finde ich das Video nicht mehr.)
Eier gefärbt haben wir nur in der engsten Familie. Wir alle waren so müde. Schon nach kurzer Zeit liessen Färberinnen und Färber von den Eiern ab und suchten sich ein Schlafplätzchen. So kam es, dass nur noch meine Freundin Marwa und ich die Stellung und das Traditionsfädchen hielten.
Immerhin reichte es auch dieses Jahr, einigen kleinen und grossen Nachbar*innen ein Näschtli zu schenken.
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tref

Wir haben Abstandhaltezeit und auch Geburtstagsfeste müssen verschoben werden – hoffentlich nicht bis zum nächsten.
Mein lieber, erster Enkelsohn (3rd, male), ich wünsche dir fürs neue Lebensjahr alles Schöne und Gute, zusammensein mit den Freunden, Reisen, Festivals, essen am Familientisch …!
Es war immer interessant, anregend und spannend mit dir von deinem ersten Lebenstag an: wie du mich beim Vorlesen korrigiertest – du warst gerade 4 Jahre alt – weil du, ohne dass ich es realisiert hatte, lesen konntest. Dann die Fussballtore, die du mir zeichnetest, damit ich ihr geniales Zustandekommen gebührend bewunderte, all die Spaziergänge in der Umgebung mit Tannzapfen gefülltem Rucksäckli. Unvergesslich bleibt u.a. auch dein Geburtstagsessen in der „Empress of China“ mit Blick auf den Coit Tower in San Francisco – 1000 Sachen könnte ich aufzählen.

Ich „nusche“, wie andere auch, in der Archivschachtel und schicke dir diesen Vers zu deinem Geburtstag. Ich habe ihn an einem Sonntag vor 22 Jahren für dich gemacht:
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Osterkreise

Diese Eier wurden zwar – unter der bestmöglichen Einhaltung von Distanz – im engsten Familienkreis gefärbt, aber, neinnein, wir essen sie nicht alle selber. Sie werden nach hüben und drüben verschenkt, d.h. in Briefkästen und vor Türen gelegt.

Von hier nach dort schickt Familie Blogk herzlich frohe Ostern- und Pessachgrüsse!

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Aus einem Geburtstagsbrief, den ich von meiner jüngeren Tochter vor 14 Jahren bekommen habe:

Erst einmal möchte ich dir 1’000 Mal zu deinem Geburtstag gratulieren. Hoffentlich ist dieser Tag eine Freude für dich gewesen, obwohl du so viel arbeiten musstest! Ich wünsche dir alles Gute, viel Glück und wenig Stress in deinem weiteren Leben.

PS 1: Auf Wunsch kann ich dir das Zimmer umstellen.
PS 2: Auf dass du auch im Winter von Sonnenblumenfeldern träumst!

Auf der Rückseite des Briefes von Text von Leo Tolstoj:

Geburtstagsbrief

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Zum Geburtstag meiner älteren Tochter herzliche Glückwünsche
mit einem Gedicht von
Mascha Kaléko:

»Take it easy!«

Tehk it ih-si, sagen sie dir.
Noch dazu auf englisch.
„Nimm’s auf die leichte Schulter!“

Doch, du hast zwei.
Nimm’s auf die leichte.

Ich folgte diesem populären
Humanitären Imperativ.
Und wurde schief.
Weil es die andre Schulter
Auch noch gibt.

Man muß sich also leider doch bequemen,
Es manchmal auf die schwerere zu nehmen.

(aus: In meinen Träumen läutet es Sturm)

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„Wie haben Sie Ihren letzten Sonnentag verbracht?“
fragte am vergangenen Montag 21Minuten. (Ja, ich lese auch die Gratiszeitung. Ein junger Mann, der in einer geschützten Werkstätte arbeitet, wirft seinen Bekannten jeden Tag ein Exemplar in den Kasten.)

Da ich hoffte, dieser 20.10. sei nicht mein letzter Tag mit Sonne gewesen, machte ich mir dazu keine Notiz. Nun hat es die ganze Woche geregnet und ein strahlender Herbsttag ist im Moment nicht in Sicht.
Nur so im Nachhinein, damit dieser evtl. Letzte hier auch verzeichnet ist:

Mit einem Brunch feierte die Blogk-Familie den 11. Geburtstag meines Enkels (2nd3rd, male) …
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Durchboxen

… nach Nägeln mit Köpfen!

Auf die Tische

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